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Outward Bound Plus
  • Das Outward Bound Plus Modell
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    Dieses Modell baut auf das “The Mountain speak for themselves” - Modell auf, wobei nach dem Erlebnis die Reflexion steht. Nur durch die bewusste Verarbeitung des Erlebten kann dies zur vollen Tragweite gelangen.               Damit wird ein Transfer des Erlebten und dessen Bedeutung für den Alltag möglich gemacht. Betreuer brauchen nun neben wildnistechnischen und natursportlichen Kompetenzen auch Fähigkeiten im Bereich der Gesprächsführung und soziale Kompetenz.

Als Kritikpunkt lässt sich folgendes anführen:

Zunächst einmal wurde darauf aufmerksam gemacht, dass es nun mehr um einen therapeutischen Ansatz mit Handlungsort Natur gehe und dass die Erlebnispädagogik an ihrer Einzigartigkeit verliere.

Fakt ist, dass es durch eine zu starke Betonung auf die Reflexion zu einer Verschiebung von Aktion und Reflexion kommen kann. Erlebnisse können durch fehlgeleitete Reflexion verzerrt oder gar zu Tode reflektiert werden.

Das Modell fand unter der Beachtung eines ausgewogenen Verhältnisses von Aktion und Reflexion großen Zugang zur erlebnispädagogischen Praxis und ist hier kaum wegzudenken.

 

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